15fEbRuAr2026

Da sitzen wir auf neuen S-Bahnsitzen
Sitzen in neuen Zügen auf alten Schienen
Epochenempfindungsbedienen
Sitzen wir da, auf Plastikstühlen ohne Bezug
Fahren auf Gleisen, die sich nicht verfahren können, die nicht maximal entgleisen
Da sitzen wir, fahren, auf denselben gelegten Eisenwegen aus all den Jahren
Sie kommen öfter, die alten Züge in dieser neuen Zeit
Da sitzen wir, wir fahren, wir sind blutjung und sterbensalt in dieser Stadt
Wir sitzen fahrend und sind alles in der Stadt, was diese aus uns in unsichtbar untermalender Restvorstellung, puzzlend, allmählich die Seelen unserer Familien zusammensetzend, hervorgebracht hat.
Wenn Grenzenge nicht nur die Exploration, sondern die gesamte Adolensenz stört
Als Wendekind im Stadtbild einer im Umbruch fortwährenden Transition
Mauern als Weg und S-Bahnen, die in andere Bezirke fahren
Wir sitzen darin, fahren
Wir fahren Bahnhöfe an, die sich nicht verschieben
Wir blicken aus den Fenstern auf die Schienen
Süffisantes blackbox schielen
Da sitzen wir in den Zügen  
Achten auf die harten Stühle, auf die wir uns setzen
Fahren, achtend auf Textil im Sitzen
Das BVG Ticket ist nicht mehr Brustbeutel um den Hals, sondern auf dem Mobiltelefon in der Hosentasche aus Schuhperspektive Kinderstreiche Jahresgleiche
Kollateralschadenpioniere im Systemverlust einer unbegleiteten Nachgeburt
Szenisch improvisationstheatralisch kultiviert in Lebenszerrissenheit Berlin Ost als des Heimatgefühls wanna get lost.